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Der Deal ist kein Vorteil fürs Pfund,
dem Euro tut der wohl nur gut!

Der Deal ist kein Vorteil fürs Pfund, dem Euro tut der wohl nur gut!

Hoffnungen der britischen Währung auf das Handelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union sind nicht in Erfüllung gegangen. Es gab mehrere guten Gründe für die Vermutung, dass sogar eine solche Fassung des Handelspakts das Pfund deutlich unterstützen könnte, aber es ist nicht der Fall.

Große Investoren und Kapitalanlagegesellschaften haben nach einer sorgfältigen Überprüfung des Dokuments beschlossen, das Pfund zu verkaufen, ehe es zu spät wird. Das kurze Wachstum nach der Unterzeichnung des Abkommens dauerte nur einige Tage. Das neue Jahr begann das Pfund mit den schlechtesten Notierungen unter seinen Rivalen aus dem Währungskorb.

“Der britischen Währung gelang es nicht, dank dem Brexit-Abkommen ihre Positionen gegenüber dem Euro sichtbar zu stärken, deshalb neigen wir zur Meinung, dass es künftig zum weiteren Rückgang kommt”, so Mark Dowding, Investmentchef von BlueBay, der seit Ende Dezember das Pfund innerhalb des Paares GBP/USD verkauft.

Der dritte Lockdown im Land erschwert die Situation zusätzlich. Die neuen Einschränkungsmaßnahmen werden die abgeschwächte Wirtschaft noch stärker abdrosseln. Angesichts der Tatsache, dass sich der Deal auf den Dienstleistungs- und Finanzsektor nicht bezieht, bleiben die Aussichten der Antriebskräfte des wirtschaftlichen Wachstums auf der Insel wenigstens über einige Monate unklar. Das wirkt sich schlecht auf die Stimmung in den Geschäftskreisen und das Vertrauen der Investoren aus.

Angesichts dessen scheint der Euro mittelfristig sehr attraktiv zu sein. Laut Prognosen soll die europäische Währung gegenüber dem Pfund um etwa 5 % auf 0,95 anwachsen. Mark Dowding erwartet, dass der Euro im nächsten Monat die Marke von 0,93 erreicht, was der höchste Wechselkurs seit März wäre.

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