Facebook
 
 
Australien gegen Facebook: die Regierung wird auf Werbekampagnen über die Plattform verzichten

Australien gegen Facebook: die Regierung wird auf Werbekampagnen über die Plattform verzichten

Dem australischen Minister für Handel, Tourismus und Investitionen Simon Birmingham zufolge wird di Regierung im Weiteren ihre Werbekampagnen und soziale Projekte auf Facebook nicht durchführen. Der Grund dafür liegt an einer Reihe von Einschränkungen, die der Internet-Konzern für alle Nutzer im Land eingeführt hat. Die australische Staatsführung ist der Meinung, die Sperren, die Facebook für mehrere Webseiten verhängt habe, seien unbegründet. Die aktuelle Situation führte dazu, dass die Staatsorgane ihre Anzeigen aus der Plattform zurückziehen wollen. Die Regierung hat den Vorstand von Facebook aufgerufen, sich an die Gesetze zu halten und die erlaubten Grenzen nicht zu überschreiten. Das soziale Netzwerk sollte sich entsprechend seiner Position, d.h. Wie alle anderen Plattformen für Veröffentlichung von Inhalten, verhalten, so Birmingham.

Solche Zwischenfälle sind am australischen Markt der digitalen Dienstleistungen nicht selten. Am 28. Januar 2021 hat die Wettbewerbs- und Verbraucherschutz-Kommission (ACCC) von der Regierung gefordert, irgendwelche Maßnahmen gegen den amerikanischen Konzern Google zu ergreifen, der die dominierende Position am nationalen Markt der Internet-Werbung eingenommen hatte. Letztendlich hat Melanie Silva, Geschäftsführerin für Australien und Neuseeland, erklärt, dass das Unternehmen unter solchen Bedingungen nicht arbeiten könnte und seine Suchmaschine im Land einstellen müsste. Diese Verkündung hat negative Reaktion der Regierung hervorgerufen. Die Staatsführung drohte ihrerseits, notfalls zu Einschränkungen zu greifen.

Die Techno-Riesen sollten nicht über die Grenzen des Erlaubten gehen und erst nicht die Regierungen androhen, sagte australischer Ministerpräsident Scott Morrison. Falls sich die Situation verschlimmert, könnten die Staatsorgane entsprechende Maßnahmen gegen die Unternehmen ergreifen, betonen Vertreter der Regierung.

Zurück

See aslo

Können Sie momentan nicht telefonieren?
Dann stellen Sie Ihre Frage im Chat.