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Mario Draghi kommt der alten Welt zu Hilfe

Mario Draghi kommt der alten Welt zu Hilfe

Mario Draghi hat noch einmal seine Klasse im Kampf gegen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bestätigt. Er bleibt immer noch ein Schwergewicht.

Der Ex-Chef der Europäischen Zentralbank, der berechtigt als 'Retter der europäischen Wirtschaft' im Zuge der Schuldenkrise bezeichnet wird, bekleidet nun das Amt des italienischen Ministerpräsidenten. Viele glauben jedoch, dass er immer noch in der Lage ist, die Initiative auch in der Gestaltung der politischen und ökonomischen Tagesordnung in der EU zu ergreifen. Insbesondere jetzt, wo die führenden Entscheidungsträger der alten Welt eine schwierige Periode durchleben. Die Pandemie hat ihre politischen Positionen spürbar erschüttert. Außerdem tritt Angela Merkel im September zurück, während Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahl bevorsteht, die keineswegs leicht zu sein verspricht.

Mario Draghi genießt dabei weiterhin einen großen Respekt und kann sich mit den Gegnern verständigen, die verschiedene Meinungen vertreten. Er hat die Erfahrung der Arbeit in Zeiten der schweren Krisen und besitzt die Fähigkeit, unkonventionelle Lösungen für die Probleme zu finden.

Die Experten sehen Draghis politische Zukunft jedoch etwas skeptisch, wegen der möglichen Uneinigkeiten in Italien und des Widerstands seitens der Opposition. Darüber hinaus kann sich die Wirkung der Corona-Pandemie weitreichender erweisen, als Mario Draghi selbst erwartet.

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