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Bank of America prognostiziert: das Öl wird 100 Dollar erreichen

Bank of America prognostiziert: das Öl wird 100 Dollar erreichen

Laut Prognosen der Bank of America werden die Preise der fossilen Rohstoffe im laufenden Jahr beträchtlich steigen. Die Währungsstrategen des Finanzinstituts gehen davon aus, dass das Öl mehr als 100 Dollar pro Fass kosten wird. Ihrer Ansicht nach dürfte diese Tendenz für mehrere Jahre anhalten.

Zuvor haben die zwei größten Banken, JPMorgan und Goldman Sachs, den bevorstehenden neuen Superzyklus für das schwarze Gold angekündigt. Die Analysten der beiden Finanzinstitute glauben, dass der Preis des Rohstoffes nach der Corona-Pandemie stark zulegen wird. Laut den optimistischen Prognosen soll das Öl auf die Marke von 100 Dollar je Barrel zurückkehren, die 2014 verzeichnet wurde.

Die Schätzungen der Ökonomen sehen vor, dass die wirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen, die zurzeit von den meisten Ländern ergriffen werden, den Verbrauch ankurbeln. Wie auch die anderen Banken, haben die Analysten der Bank of America ihre Prognosen für das leichte Rohöl Brent nach oben angepasst. Sie rechnen mit der Teuerung der europäischen Referenzsorte im ersten Quartal 2021 auf über 60 Dollar pro Fass. Als Gründe für das Preiswachstum werden Kürzungen der Lieferungen wegen des ungewöhnlich eisigen Winterwetters, Reduzierung der Förderungen in den Opec+-Ländern und die Maßnahmen für die Unterstützung der Wirtschaft bezeichnet.

Für das zweite Quartal erwarten die Ökonomen der Bank of America den Preisanstieg von Brent auf 70 Dollar pro Barrel. Nach der Konsensprognose der von Bloomberg befragten Analysten soll die Nordsee-Sorte jedoch auf längere Sicht (bis 2025) im Schnitt weniger als 65 Dollar pro Fass kosten.

Am Montag, dem 1. März sind die Terminkontrakte auf Brent um 0,84 % auf 65,04 Dollar pro Barrel angestiegen. Die Futures auf die amerikanische Sorte WTI haben 0,55 % zugelegt und die Marke von 62 Dollar pro Fass erreicht. In der letzten Februarwoche sind die fossilen Rohstoffe auch teurer geworden. Dies hängt mit den Erwartungen im Bezug auf die Lagerbestände der Energieträger zusammen, deren Stand die US-Energiebehörde (EIA) bekanntgeben sollte

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