Besser zahlen als vor Gericht gehen, lautet eine Evergreen Weisheit

Besser zahlen als vor Gericht gehen, lautet eine Evergreen Weisheit

Die Geschichte der Blockade vom Suezkanal dürfte mit einer gütlichen Einigung enden. Medienberichten zufolge soll der Eigner des riesigen Containerschiffes “Ever Given” bereit sein, den Schadensausgleich für eine Woche lange Versperrung einer der befahrensten Meeresstraßen weltweit zu zahlen. Der für die Entwicklung der Seehäfen und des Suezkanals zuständige Berater des ägyptischen Präsidenten Admiral Mohab Mamish hat mitgeteilt, Evergreen hätte seine Zustimmung gegeben, für die durch Blockade des Kanals entstandenen Verluste freiwillig aufzukommen. Die Einwilligung ermöglicht es, die Festnahme des Kapitäns und andere rechtlichen Maßnahmen zu vermeiden.

Zum Gerichtsverfahren werde es nicht kommen, weil der Schiffseigner zur gütlichen Einigung bereit sei, erklärte Mamish. Die Ermittlungen des Vorfalls sollen am wahrscheinlichsten in einer Woche abgeschlossen werden, fügte er hinzu.

Nun bleibt das Wichtigste: die Entschädigungssumme auszuhandeln. Da sind die Meinungen geteilt. Nach Schätzungen der unabhängigen Experten von Bloomberg betrug der Schaden für die Weltwirtschaft 9,6 Mrd. Dollar je Tag. Doch natürlich haben weder Kanalbehörde noch die Reederei die Absicht, für Einbußen sämtlicher Weltwirtschaft zu haften. Die Kanalaufsicht beziffert die Schäden, die das havarierte Containerschiff für sie verursacht hat, ungefähr auf 1 Mrd. Dollar.

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